Renovation Kirche Sax

An dieser Stelle werden wir Sie regelmässig über den Verlauf der Renovation auf dem Laufenden halten.

Clip archäologische Funde

Was verbirgt sich unter dem bekannten Kirchenboden?

10. März Zeitungsartikel im W&O

Am 10. März ist zu den archäologischen Ausgrabungen ein Bericht von Corine Hanselmann vom W&O erschienen.

Den Artikel finden sie 1. Seite hier und 2. Seite hier.

 

25. Februar Archäologen am Werk

Wie das aussieht? Sehen sie selbst.

Der Chor

9. Februar stand archäologische Arbeiten 

Vor Weihnachten wurden die Abbrucharbeiten ausgeführt, welche noch ohne Archäologie möglich waren.

Im Chor hinter den Wandstühlen kamen interessante Objekte hervor. Teilweise sichtbare Buchstaben und Oberflächen wo darunter Nischen vermutet werden können.

Eine grosse offene Nische zeigt im unteren Bereich ein verkohltes Brett.

Ende Januar hat ein Restaurator einzelne Stellen genauer untersucht und teilweise frei gelegt. Diese Arbeit hat die Baukommission in Absprache mit der Denkmalpflege in Auftrag gegeben um ein genaueres Bild vom vorgefundenen Material zu erhalten.

Seit 1. Februar ist die Archäologie vor Ort und untersucht den Boden an der Oberfläche. Dabei haben sich schon jetzt interessante Gegebenheiten gezeigt.

Im Chor und Schiff gibt es Bereiche, wo noch der ursprüngliche Mörtelboden erhalten ist.

Siehe Bild rechts. Vor dem zentralen Fenster ist zu erkennen, wie sich der Boden unter dem Druck eines Altars gesenkt hat. Weitere Bilder aus der Kirche finden sie hier.

Am Dienstag 9. Februar haben die involvierten Ämtern vor Ort beraten, wie es nun weiter gehen kann.

So interessant die Funde sind, bedeuten sie aber auch Verzug und höhere Kosten.

14. Dezember, die Renovation hat begonnen

Fotos von den Arbeiten finden sie laufend hier.

30. November Baukommissionssitzung

Die ersten Arbeiten werden vergeben. Es sind dies die Baumeisterarbeiten, die Bodenabdichtung, der Unterlagsboden und das erste Los der Schreinerarbeiten.

Alte oder neue Bänke?

Die Baukommission diskutiert nochmals über die Kirchenbänke, insbesondere ob die alten Bänke erhalten werden könnten. Einerseits wäre es schön, wenn das Holz erhalten bliebe. Es sprechen aber viele Gründe dagegen. Viele Bänke haben Risse, vor allem in den Lehnen, aber auch auf den Sitzflächen. Die Bänke müssten verkürzt werden. Wenn man das fachmännisch durchführen möchte, so müsste man das auf beiden Seiten gleichmässig tun. Da an der Rücklehne eine Buchablage integriert werden soll, wird der Abstand zwischen den Bänken zu eng und es würde das Querholz an den Doggen überstehen. Alle Oberflächen müssten abgeschliffen werden, um die vielen Kerben zu entfernen. Wenn man das fachlich korrekt machen möchte, so müsste dazu auch die Mitteldogge entfernt werden. Farblich könnte man die Flickstellen bei den Rissen und die neuen Doggen an der Wand anpassen. Mit der Zeit würden sich aber zwangsläufig Unterschiede ergeben, da die neuen Hölzer nicht gleich nachdunkeln werden, wie das alte Holz. In einigen Jahren würde sich der Betrachter fragen, was sich die Baukommission dabei gedacht hat. Nach langer Diskussion wird einstimmig entschieden, wie geplant auf neue Bänke zu gehen.

 

30. November Besprechung mit der Archäologie

Es wurde mit der Archäologie das genaue Vorgehen bei den Abbrucharbeiten besprochen. Zuerst wird das Chorgestühl ausgebaut und eingelagert, dann werden die Bänke und der Boden im Schiff entfernt. Danach wird ein Vertreter der Archäologie bei den weiteren Abbrucharbeiten dabei sein. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten ab dann nur langsam fortschreiten werden. Sobald das Erdreich freigelegt ist, wird die Archäologie den gesamten Boden reinigen und vollflächig erfassen. Für diese Arbeiten wird mit einem Unterbruch von 6 bis 8 Wochen gerechnet. Danach sollte es keine Verzögerungen mehr geben.

 

2. November Sitzung mit Elektroplaner

Der Elektroplaner ist zu Gast und erläutert uns seine Planung. Einige offene Fragen wird er abklären und am 16. November wird ein Kernteam mit ihm die letzten Details bestimmen, damit alles für die Ausschreibung bereit ist.

 

30. Oktober Die Baubewilligung ist eingetroffen.

Nun können die Bauarbeiten beginnen

26. Oktober Orgelabtragung 

Am 26. und 27. Oktober wurde die Orgel in Sax abgebaut. Sie wird gewartet und kommt dann am Ende der Renovation wieder zurück nach Sax.

 

1. Oktober Denkmalpflege und Archäologie geben grünes Licht

Die Baukomission konnte mit der Denkmalpflege und der Archäologie die Details festlegen.

Das Erdreich im Chor und im Schiff wird nicht angetastet. Die nötigen Grabungen werden von der Archäologie begleitet.

Im Kirchenschiff ist das gut möglich, weil genügend Hohlraum unter dem Holzboden vorhanden ist.

Im Chor muss der geplante Bodenaufbau in der Tiefe angepasst werden. Der Fachplaner hat dafür bereits eine gute Lösung.

Als Bodenbelag wird ein regionaler Alpenkalk als stimmige Möglichkeit für unsere Kirche angesehen.

Ein Protokoll mit den verschiedenen Abmachungen wurde erstellt und wird als Auflage der Baubewilligung beigefügt.

 

16. September Besprechung mit Kantonsarchäologie und Denkmalpflege

Einige Wochen nach der Baueingabe stellte sich heraus, dass noch Klärungsbedarf mit der Kantonsarchäologie und der Denkmalpflege bestand. Dies verzögerte den Baustart.

Am 16. September konnten die nötigen Details mit der Archäologie und der Denkmalpflege in der Kirche Sax besprochen werden.

Momentan gehen wir davon aus, dass der Baustart nicht wie geplant Anfangs Oktober, sondern im November sein wird.

24. Juli Baugesuch

Am 24. Juli konnte die Baukommission das Baugesuch an die Gemeinde senden.

Eindrücke von den Renovationsarbeiten