«Ein Mann Namens Ove» ist ein schwedisches Filmdrama aus dem Jahr 2015 nach dem gleichnamigen Roman. Charmant und herzerwärmend zeigt der Film die Geschichte vom grantigen Rentner Ove, der ständig etwas zu meckern und eigentlich mit dem Leben längst abgeschlossen hat.
Das Klischee vom unzufriedenen Nachbarn
So einen kennt jeder! Diese Sorte des schlecht gelaunten, in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht, Falschparker aufschreibt, Fahrräder an ihren Platz räumt
und Mülltonnen auf korrekte Mülltrennung überprüft. Genau so einer ist Ove. Doch hinter der grimmigen Fassade verbirgt sich ein grosses Herz.
Einsamkeit im Alter und Nächstenliebe
Der Film beschäftigt sich auf humorvolle Art und Weise mit dem Thema Einsamkeit im Alter. Ove ist nach dem Tod seiner geliebten Frau geplagt von Verlust und Trauer und kämpft gegen die umgebende Leere. Die Geschichte lehrt uns, dass ein Lebenssinn wesentlich für unser Wohlbefinden ist und manchmal neu entfacht werden kann, indem wir anderen helfen oder einfach für jemanden in Not da sind. Und manchmal braucht es eben nur eine streunende Katze, das richtige Werkzeug und
eine unerwartete Freundschaft, um alte Wunden zu heilen...
Momente der Begegnung
Darf ein Filmabend mehr sein als nur Zuschauen? Kann eine Geschichte wie die von Ove uns zum Lächeln bringen, zum Nachdenken anregen und vielleicht sogar verbinden? Lassen Sie sich überraschen – und gönnen Sie sich einen Abend voller Wärme und Begegnungen.
Nach dem Film besteht die Gelegenheit zum gemütlichen Zusammensein im Kirchgemeindesaal.
FSK ist ab 12 freigegeben.
Dauer ca. 1h 17min.
Esther Kobler (Ressort Erwachsene) und Sozialdiakonin Jana Zvara